Die Innenrenovation der Kirche Mollis wird finanziell unterstützt
Wegen der Schimmelbildung im Innerern der reformierten Kirche Mollis wurden im vergangenen Jahr die Belüftung und die Heizung neu eingestellt. Nun sollen weitere Arbeiten folgen, wie der Kanton Glarus in einer Mitteilung schreibt. Diese betreffen eine restauratorische Reinigung des Kirchenraums sowie statische Verbesserungen an der Raumhülle und am Dach. Weiter soll auch die Festigung der Stuckdecke verbessert werden.
Unter der Orgelempore
Die reformierte Kirche Mollis hat für die Glarner Bevölkerung eine grosse Bedeutung, weil sich hier unter der Orgelempore die Grabstätte der 55 in der Schlacht von Näfels gefallenen Glarner befindet. Die Kirche wurde 1761 erbaut und steht unter Schutz von Bund und Kanton.
Eine gute halbe Million ist beitragsberechtigt
Die Kosten für das gesamte Renovationsprojekt belaufen sich gemäss Mitteilung auf 777'500 Franken. Davon sind 523'000 Franken beitragsberechtigt. Davon sollen Bund, Kanton und Gemeinde zusammen 48 Prozent übernehmen. Die Kosten für den Bund betragen 100'600 Franken (20 Prozent), für den Kanton 87'900 Franken (16,8 Prozent) und für die Gemeinde 58'600 Franken (11.2 Prozent) – die Zahlen sind gerundet.
Das Kirchengebäude wurde 1978 als Bundesobjekt von regionaler Bedeutung eingestuft. Die Renovationsarbeiten sollen in zwei Etappen – 2021 bis 2022 und 2024 bis 2025 – umgesetzt und voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen werden. (sz)