Die ersten Elektro-Postautos rollen bald in Graubünden an
Bald geht es im Kanton Graubünden los mit den ersten Elektropostautos im ÖV-Linienbetrieb. Die Bündner Regierung hat vor Kurzem grünes Licht für die Mitfinanzierung des gemeinsamen Projekts des Bündner Energieunternehmens Repower und Postauto AG gegeben:
Wie sich die Regierung die Mobilität der Zukunft vorstellt
Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, beschafft Postauto AG für diese Umstellung nun insgesamt elf Batteriebusse in unterschiedlicher Grösse, während Repower mit ihrem E-Mobility-Provider «Plug'n Roll» für den Bau der Ladeinfrastruktur und die Energielieferung verantwortlich ist. Laufe alles nach Plan, seien die neuen Fahrzeuge ab dem ersten Quartal 2023 im Einsatz.
Zwischen Chur und Bad Ragaz werden die folgenden vier Postauto-Linien auf Elektromobilität umgestellt:
– Chur–Trimmis– Untervaz und Chur–Haldenstein
– Landquart–Mastrils
– Bad Ragaz–Fläsch–Maienfeld– Jenins–Landquart
– Landquart–Igis–Untervaz Bahnhof
Zeitintensive Pionierarbeit
Im Sommer 2019 hatten die beiden Unternehmen Postauto AG und Repower eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Umstellung des öffentlichen Verkehrs auf fossilfreie Antriebe im Kanton Graubünden gemeinsam anzugehen. In der Folge mussten viele offene Fragen geklärt werden. Es habe sich gezeigt, dass bei der Einführung von alternativen Antrieben im öffentlichen Verkehr viele Schritte zum ersten Mal gemacht werden. Inzwischen seien alle Signale auf grün: Wie es heisst, haben die Bündner Regierung und das Bundesamt für Verkehr zugestimmt, die Mehrkosten im Rahmen der ordentlichen Finanzierung des regionalen Personenverkehrs zu übernehmen. Repower habe sämtliche Planungsarbeiten für die Installation der Ladeinfrastruktur abgeschlossen und sei bereits im Besitz der Baubewilligungen. Und schliesslich habe Postauto die neuen Fahrzeuge bestellt.