Die Datenautobahn soll auch ins Glarnerland abbiegen
Die Autobahn A13 – und damit die grosse Masse des Strassenverkehrs – streift den Kanton Glarus nur am Rande und braust sonst Richtung Liechtenstein und Graubünden daran vorbei. Damit das mit der Datenautobahn nicht ebenso geschieht, hat der Glarner Regierungsrat die Digitalstrategie für den Kanton und den damit verbundenen Massnahmenplan genehmigt, wie es in einer Mitteilung am Dienstag heisst. Konkret wurden 40 Massnahmen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie vorgeschlagen.
In einer Analyse des Ist-Zustands wurden sieben Themenfelder und dazugehöriger Handlungsbedarf bestimmt:
Infrastruktur der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)
Eine zukunftsfähige IKT-Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für sämtliche Bestrebungen der vorliegenden Strategie. Der Bedarf nach flexibler und von überall zugänglicher, technologischer Infrastruktur ist hoch.
Neue Technologien
Das Tempo, mit welchem neue Technologien die Marktreife erlangen, steigt zunehmend. Dazu gehören Technologien wie Blockchain, künstliche Intelligenz oder das Internet der Dinge (Internet of Things). Hier gilt es, die Auswirkungen und Potenziale stets im Auge zu behalten.
Kundenbedürfnisse
Die Ausrichtung auf die «Kunden» nimmt in der Digitalisierung einen zentralen Stellenwert ein und wird als Erfolgsfaktor für die zukünftige strategische Ausrichtung betrachtet. Es entstehen laufend neue Kundenbedürfnisse, die es zu identifizieren und zu bedienen gilt. Dies kann durch neue technische Möglichkeiten unterstützt und auch im Angebot beachtet werden.
Neue Strategien und Geschäftsmodelle
Der technologische Wandel und die veränderten Kundenbedürfnisse konfrontieren Unternehmen und Institutionen damit, ihre Kompetenzen und das Leistungsangebot zu hinterfragen. Dabei geht es auch darum, neue Kanäle und allfällige Kooperationen mit Externen zu prüfen.