Die Bioinformatik-Stadt
Bis zu dem Zeitpunkt, als PD Dr. Katja Bärenfaller vom Schweizerischen Institut für Allergie- und Asthma-Forschung (SIAF) den Antrag stellte, beim SIB Gruppenleiterin zu werden. Ab Januar 2018 war es soweit, Katja Bärenfallers Forschungs-Gruppe für Molekulare Allergologie wurde eine SIB-Gruppe, und das SIAF wurde Institutsmitglied mit Professor Cezmi Akdis als Mitglied des Foundation Council. Somit hat die Ostchweiz mit Davos neu einen SIB-Standort bekommen.
Worum gehts?
Nur, was ist dieses SIB, und wieso will man da Mitglied werden? Das SIB ist eine international anerkannte Non-Profit-Organisation, die sich der biologischen und biomedizinischen Datenwissenschaft widmet. Die Datenwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen des SIBs arbeiten mit Leidenschaft an der Schaffung von Wissen und der Lösung komplexer Fragen in vielen wissenschaftlichen Bereichen, von der Biodiversität und Evolution bis hin zur Medizin. Sie stellen essentielle Datenbanken und Software-Plattformen sowie bioinformatische Expertise und Dienstleistungen für akademische, klinische und industrielle Gruppen zur Verfügung. Das SIB vereint die Schweizer Bioinformatik-Community von rund 800 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und fördert die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch. Das Institut trägt dazu bei, die Schweiz an der Spitze der Innovation zu halten, indem es den Fortschritt in der biologischen Forschung fördert und die Gesundheit verbessert. Insgesamt also Grund genug, dass man sich dem SIB anschliessen möchte.