Drei Ausbildungsabsolventen der AO Foundation
Interviewer: Weshalb habt ihr euch bei der AO Foundation beworben?
Nilo: Eine Bekannte der Familie, Moni Schneider, die in der AO arbeitet, gab mir die Idee, mich als Tierpfleger zu bewerben. Die Berufsaussichten als Tierpfleger in der Forschung sind sehr vielversprechend.
Linus: Ich hatte zunächst eine Lehrstelle in einem Davoser Unternehmen in Aussicht, die dann aber kurzfristig abgesagt wurde. Da war ich ziemlich enttäuscht. Doch dann bekam ich von Frau Grünenfelder, vom Amt für Berufsbildung, eine Liste mit Betrieben, die Sportlerlehren anbieten. Gemeinsam mit meiner Mutter durchsuchten wir die Liste und waren überglücklich, als ich eine Zusage von der AO Foundation erhielt.
Andri: Ich hatte mich zuerst bei einem Betrieb in Davos beworben, aber keine Rückmeldung erhalten. Deshalb erkundigte ich mich in meinem Umfeld nach möglichen Stellen. Alex Fierz, der «Facility Manager» der AO Foundation, riet mir dazu, meine Bewerbungsunterlagen bei der Personalabteilung einzureichen. Der internationale Aspekt des Betriebs hat mich besonders gereizt.
Das klingt nach interessanten Bewerbungswegen. Nun zur nächsten Frage: Was war die grösste Herausforderung während eurer Lehre?
Nilo: Für mich war es besonders schwierig, meine Emotionen im Griff zu behalten und alles zu organisieren. Es fällt nicht leicht, wenn man von den Tieren, zu denen man eine Beziehung aufgebaut hat, nach der Versuchsreihe Abschied nehmen muss.
Linus: Die grösste Herausforderung für mich war es, Schule, Sport und Beruf unter einen Hut zu bringen und alles zu koordinieren.
Andri: Nach 12 Jahren Schulzeit war die Umstellung auf einen Acht-Stunden-Arbeitstag für mich gewöhnungsbedürftig. Auch die wenigen Ferien waren eine Umstellung (lacht).