Der zusätzliche Heli hat sich bewährt
Die Weihnachtstage sind passé. Für viele waren sie der beste Zeitpunkt, die Bündner Pisten unsicher zu machen. RSO-Reporter Martin Deplazes hat mit Mathias Gehrig, Mediensprecher der Rega, über die Feiertagseinsätze geredet.
50 Einsätze an einem Tag
Vor allem abwechslungsreich seien die vergangenen Tage gewesen, so Gehrig gegenüber Radio Südostschweiz. «Man konnte beobachten, dass die ersten beiden Weihnachtstage ruhig waren. Das war hauptsächlich wetterbedingt, das Wetter war relativ schlecht.» Dies änderte sich am Stephanstag. Sonnenschein und frischer Schnee lockten viele Leute auf die Pisten. Schweizweit flog die Rega 50 Einsätze am 26. Dezember, einige davon waren auch grosse Einsätze. Wie es auch in einer Medienmitteilung der Rega heisst, standen beim Lawinenabgang am Oberalppass drei Rettungshelikopter der Rega im Einsatz.
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Auch in Graubünden war so einiges los, so Gehrig. Die meisten Einsätze wurden in Graubünden und im Berner Oberland verzeichnet. «Die drei Helikopter, welche wir in Untervaz und Samedan stationiert haben, flogen am Stephanstag knapp über 20 Einsätze. Dies ist ein beträchtlicher Teil, der grösstenteils in Graubünden geflogen wurde.»
Vom 26. Dezember bis zum 5. Januar ist ein zusätzlicher Rega-Helikopter in Untervaz stationiert. «Alleine am Stephanstag hat er sechs Rettungseinsätze geflogen.» Laut dem Rega-Mediensprecher habe sich die Maschine bewährt. Die Zusatzhelikopter werden aufgrund von Erfahrungen der letzten Jahre über die Feiertage stationiert. Eine längere Stationierung in Untervaz als bis zum 5. Januar sei momentan nicht geplant. (nua)
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