Der Tourimus in Graubünden wird vom Kanton finanziell unterstützt
Der Kongress- und Seminartourismus sowie der Städtetourismus haben während der Coronapandemie erhebliche Einbussen erlitten. Die wirtschaftlichen Folgen sollen abgefedert werden und die Nachfrage in diesen Bereichen soll wieder steigen. Deshalb spricht die Bündner Regierung dem Verein Graubünden Ferien (GRF) 320'000 Franken zu. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Kantons vom Donnerstag hervor.
Der Betrag wird allerdings nur gewährt, wenn die beteiligten Destinationen zusammen ebenfalls 80'000 Franken beisteuern. Auch kleine Bündner Tourismusdestinationen können von den Fördermitteln für gemeinsame Impulsmassnahmen profitieren.
Auch kleinere Destinationen sollen sich behaupten können
Die geplanten Massnahmen im Städtetourismus sowie im Kongress- und Seminartourismus werden zusammen mit Schweiz Tourismus umgesetzt. Auch im Rahmen der bestehenden Themenallianz «Graubünden, Mein Bergdorf», die von GRF geführt wird, sollen in den kommenden Monaten zusätzliche Massnahmen umgesetzt werden, damit sich auch die kleineren Bündner Destinationen im Tourismusmarkt behaupten können. Dieses «Tourismus-Nachfrage-Stabilisationsprogramm 2022» ist eine Umsetzung des gleichnamigen Auftrags, welcher vom Grossen Rat in der Junisession 2021 überwiesen wurde. (ivk)