Der Thuner Meistertitel ist «unglaublich und unbeschreiblich»
«Das ist wirklich mal unbeschreiblich», sagt Thuns Präsident Andres Geber nach dem Meistertitel. Seine Worte und weitere Stimmen nach dem Thuner Exploit.
Andres Gerber (Präsident FC Thun): «Das ist jetzt wirklich mal unbeschreiblich. Deshalb fehlen mir jetzt auch die Worte. Es gibt nichts Schöneres als das. Es ist ein wenig ein Lohn für die letzten sechs Jahre, eine Art Gerechtigkeit. Ich kann es nicht richtig beschreiben. Dass wir auf dem Sofa Meister wurden, machte es noch schöner. Wir konnten die letzten Momente des Spiels in St. Gallen geniessen, die Tore von Sion geniessen. Jetzt sind wir bei uns im Stadion. Besser hätten wir uns das nicht ausmalen können.»
Mauro Lustrinelli (Trainer FC Thun): «Wir haben ein Märchen geschrieben. Ich bin stolz darauf, Teil dieser Geschichte zu sein. Wir haben etwas Historisches geschafft, nicht nur aus Schweizer Sicht, sondern auch europäisch gesehen. Wir waren immer überzeugt von unserem Projekt. Wir wollten jeden Tag besser werden, haben uns an die Super League angepasst. Dann kam mit den Siegen das Selbstvertrauen, und wir haben es durchgezogen.»
Marco Bürki (Captain FC Thun): «Was für eine Geschichte und absolut verdient. Für die Region bedeutet dieser Titel alles. Die letzten Wochenenden, an denen so viele Leute im Stadion waren, waren wunderschön. Ich habe noch selten so etwas Schönes im Fussball erlebt. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit diesem Verein einen Titel zu gewinnen.»
Jan Bamert (Verteidiger FC Thun): «Es ist unglaublich. Für fast alle von uns ist es etwas Einmaliges. In dieser Konstellation ist es etwas, das unbeschreiblich ist. Es löst viele schöne Emotionen aus, wenn man jetzt Mitspielern in die Augen sieht, mit denen man schon seit Jahren spielt. Ich kann es eigentlich nicht in Worte fassen. Heute hatte ich schon den ganzen Tag ein gutes Gefühl, vielleicht auch, weil Sion seit Wochen in guter Form ist. Spätestens nach dem 2:0 und allerspätestens nach dem 3:0 wussten wir: ‹Es sieht gut aus›. Die letzten Wochen waren schwierig, etwas erdrückend. Es wurde viel von verschiedenen Szenarien geredet. Das lässt einen nicht kalt. Es war eine Last»