Der Sinn hinter Blitz und Donner
Ein heller Blitz zuckt am Himmel, grell ist der Donner zu hören. Erst einmal erschrecken die meisten von uns zünftig, obwohl ein Gewitter ja eigentlich ein faszinierendes Phänomen ist. Früher haben sich die Menschen gefürchtet und geglaubt, dass zornige Götter sie damit strafen wollen. Anders konnten sie sich dieses Naturereignis nicht erklären. Inzwischen ist aber längst bekannt, wie ein Gewitter entsteht. Wir haben die Ergebnisse aus den Weiten des Internets zusammengetragen.
Von der Gewitterwolke bis zum Blitz
Gewitter bilden sich meist an heissen Tagen, wenn starke Sonneneinstrahlung das Wasser verdunsten lässt und eine grosse Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt. Dadurch entsteht die Gewitterwolke, wie das Onlineportal «planet-schule.de» schreibt. Durch den Auftrieb warmer Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Vermutlich sammelt sich die positive Ladung im oberen Teil der Wolke, die negative Ladung im unteren Teil. Auf diese Weise entsteht ein elektrisches Spannungsfeld, sowohl innerhalb der Wolke als auch zwischen Wolke und Erde. Schliesslich entlädt sich diese Spannung in einem gigantischen Kurzschluss. Das ist der glühende Blitz. Dieser wird 30'000 Grad heiss.
Ohne Blitz kein Donner
Durch die gewaltige Hitze des Blitzes dehnt sich die Luft mit einem Knall aus. Das ist der Donner. Ohne Blitz gäbe es also auch keinen Donner. Und weil Licht schneller ist als Schall, ist zuerst der Blitz zu sehen und erst danach der Donner zu hören. Wenn der Blitz in ein Gebäude oder einen Baum einschlägt, kann die extreme Hitze heftige Schäden wie Haus- oder Waldbrände verursachen. Bevor es Blitzableiter gab, waren Gewitter vor allem auch deshalb sehr gefürchtet, wie das Onlineportal festhält.
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Gewitter ohne Regen sind gefährlicher
Es gibt kaum ein Gewitter, bei welchem es nicht regnet. Das hat einen Sinn: Durch Aufwinde in den Gewitterwolken gelangt das Wasser in den Wolken zunächst nicht nach unten. Es gefriert und schliesst sich mit anderen Wasserpartikeln zusammen. Die Aufwinde halten das gefrorene Wasser so lange oben, bis es zu schwer wird. Darauf kommt das Wasser bei uns als Regen oder Hagel an. Auch wenn dies manchmal sehr unangenehm sein kann, ist es sogar gut, wenn es regnet. Ein Gewitter ohne Regen kann nämlich gefährlich sein und schlimmstenfalls die Umgebung in Brand setzen. Bei Regenfall hingegen kann der Brand gelöscht werden.
Darum meistens im Sommer
Uns allen ist bekannt: Im Sommer ist es bei uns heisser als im Winter. Dies begünstigt die Entstehung von Gewittern. Die Sonne hat genug Kraft, die Bodentemperatur ansteigen zu lassen. Da nun wärmere Luftmassen leichter sind als kalte, begünstigt dies das Aufsteigen von Luftpaketen. Dadurch entstehen wiederum Gewitterwolken.
Keine Angst
Fürchten muss man sich vor Blitz und Donner nicht, solange man die üblichen Regeln befolgt. Wer also im Haus oder Auto bleibt und rechtzeitig See oder Schwimmbecken verlässt, braucht keine Angst zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Blitz getroffen werden, liegt gemäss Onlinerecherchen bei eins zu sechs Millionen. Dennoch sollte man es nicht herausfordern und während eines Gewitters Wälder oder Seen meiden. Deshalb: Bleibt während eines Gewitters lieber einmal mehr zu Hause, als etwas zu riskieren.