Der PUK-Bericht im Visier des Kantonsparlaments
Aller guten Dinge sind fünf, heisst es in Sachen Grossratssessionen 2019 im Kanton Graubünden. Grundsätzlich tagt das Bündner Parlament alle zwei Monate, also sechs Mal im Jahr. Weil mangels Themen die Aprilsession ausfiel, wird das laufende Jahr mit fünf Sessionen in die Geschichte eingehen.
Themenmässig startet die Dezembersession am Montagnachmittag aber mit einem Knaller: Nach den Fraktionssitzungen am Vormittag und der Präsidentenkonferenz am Mittag, eröffnet Standespräsident Alessandro Della Vedova (CVP, Poschiavo) die öffentliche Session um 14 Uhr. Alsdann folgt die Debatte um den Teilbericht «PUK, Submissionsabreden im Unterengadin». Thema wird in diesem Zusammenhang auch der zweite Bericht sein, jener von Untersuchungsrichter Andreas Brunner. Der ehemalige Zürcher Staatsanwalt hat die Vorgänge gegen Informant Adam Quadroni im Auftrag der Bündner Regierung untersucht.
Ebenfalls für den Montagnachmittag ist die Debatte um das Jahresprogramm 2020 und das Budget 2020 des Kantons Graubünden terminiert. Wobei diese Debatte wahrscheinlich am Dienstagvormittag (weiter) geführt werden wird.
Erstmals seit neun Jahren nicht mehr im Grossen Rat sitzt Sandra Locher Benguerel (SP, Chur). Sie wurde am 20. Oktober in den Nationalrat gewählt und begann am Montagmorgen die Dezembersession der eidgenössischen Räte. Für Locher Benguerel rückt nach.