Der Ostschweizer Arbeitsmarkt zeigt sich weitgehend stabil
Die Arbeitslosenquoten in den Ostschweizer Kantonen haben sich für den September im Vergleich zum Vormonat nur leicht verändert. In St. Gallen sank die Quote um 0,1 Prozent, während sie im Thurgau verharrte. Gemäss dem dortigen Amt für Wirtschaft und Arbeit hellen sich die wirtschaftlichen Aussichten etwas auf.
Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton St. Gallen waren Ende September 11'251 Personen zur Stellensuche gemeldet, wie das St. Galler Volkswirtschaftsdepartement am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Die Zahl der gemeldeten Stellensuchenden lag somit 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert und 0,4 Prozent tiefer als im Vormonat.
Zu den Stellensuchenden werden auch alle gezählt, die an Weiterbildungs- oder Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienst leisten sowie jene, die nur Vermittlungsleistungen von regionalen Arbeitsvermittlungszentren in Anspruch nehmen.
Von den über 11'000 Stellensuchenden waren 5768 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind gemäss dem Volkswirtschaftsdepartement 425 mehr als vor Jahresfrist und 41 weniger als Ende August. Offene Stellen gab es 3955.
Auf die Arbeitslosenquote wirkten sich diese Veränderungen kaum aus. Betrug diese für den Kanton St. Gallen im August noch 2,1 Prozent, lag sie im September bei 2,0 Prozent. Der Schweizer Durchschnitt war bei 3,0 Prozent.
Mehr Stellensuchende im Dienstleistungssektor
Für einzelne Wirtschaftsbranchen zeigt sich im Kanton St. Gallen grob folgendes Bild: In der Industrie, dem verarbeitenden Gewerbe oder auf dem Bau gab es im Vergleich zum Vorjahr tendenziell weniger Stellensuchende. Ausnahmen bildeten die metallverarbeitende Industrie sowie der Sektor Fahrzeugbau.