Der Nati winkt der Aufstieg – auch dank Amdouni
Der Aufstieg in die Liga A der Nations League ist für die Schweiz bereits nach der Hälfte des Pensums zum Greifen nahe. Grossen Anteil daran hat der leidgeprüfte Zeki Amdouni.
Die Schweiz steht nach drei Spielen in der Nations League mit dem Punktemaximum an der Spitze der Gruppe B1. Slowenien und Schottland liegen bereits fünf Punkte zurück, Nordmazedonien hat noch keinen Zähler auf dem Konto.
Die Schweiz könnte also bereits am Dienstagabend in Luzern den direkten Wiederaufstieg in die Liga A schaffen, nachdem das Team von Murat Yakin in der Saison 2024/25 in einer Gruppe mit Spanien, Dänemark und Serbien als Tabellenletzter abgestiegen war. Voraussetzung hierfür sind ein Heimsieg gegen Nordmazedonien und eine Punkteteilung zwischen Schottland und Slowenien.
Yakin hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass der Wiederaufstieg das Ziel ist. Am Montag bekräftigte er noch einmal: «Wir wollen zurück auf die grosse Bühne. Die Spieler sind sich gewohnt, in der oberen Etage zu spielen.» Sie seien auf einem guten Weg, müssten ihre Aufgaben aber noch erledigen. Trotz aller Ambitionen ist sich der Nationaltrainer bewusst, dass der Abstieg vor zwei Jahren nicht nur Schattenseiten hatte: «In unserer Konstellation mit den neuen und jungen Spielern war es vorteilhaft, in der Liga B starten zu können.»
Spielpraxis als Erfolgsmodell
Einen Schritt zurück machen, um neuen Anlauf zu nehmen: Was in der Nations League auf das Schweizer Nationalteam zutrifft, passt auch zu Zeki Amdouni. Der Genfer Stürmer hat eine schwierige Zeit hinter sich. Im Juli 2025 zog er sich einen Kreuzbandriss zu, der ihn bis Mai dieses Jahres ausser Gefecht setzte. Den Abstieg mit Burnley aus der Premier League konnte er in den letzten vier Meisterschaftsspielen nicht mehr abwenden.