Der Kampf um den direkten Aufstieg geht in die letzte Runde
Am Freitag trifft Aarau als Leader der Challenge League auf Yverdon-Sport, Vaduz spielt gegen Wil. Aarau oder Vaduz – eines der beiden Teams steigt direkt auf, das andere bestreitet die Barrage.
Seit November 2025 führte der FC Vaduz die Tabelle der Challenge League an. Rund ein halbes Jahr musste sich der FC Aarau trotz einer guten Saison mit dem zweiten Platz begnügen. Am zweitletzten Spieltag änderte sich das.
Tor in der Nachspielzeit macht Aarau zum Leader
Im Rheinpark-Stadion in Vaduz trafen am vergangenen Montag die beiden Aufstiegsanwärter aufeinander. Die Gastgeber gingen mit einer Führung von zwei Punkten in die Partie. Schon bei einem Unentschieden wäre ein Aufstieg für Aarau schwierig geworden – bei einer Aarauer Niederlage der Liechtensteiner Aufstieg gar schon festgestanden.
Doch tief in der Nachspielzeit änderte sich die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag doch noch. Nach einem Konter traf David Acquah zum 2:1. «Das ist eine dumme Aktion, die uns einfach nicht passieren darf», so Vaduz-Trainer Marc Schneider nach dem Spiel im SRF-Interview.
Muss am Freitag gerechnet werden?
Im Fernduell geht es am letzten Spieltag der Saison nun für beide Mannschaften um alles. Wobei sich Aarau im Brügglifeld klar in der besseren Ausgangslage befindet. Bei einem Sieg gegen Yverdon-Sport, das aktuell auf dem dritten Tabellenrang liegt, ist der Aufstieg unabhängig vom Resultat von Vaduz, das auswärts auf Wil trifft, fix.
Auch bei einem Remis vermeidet das Team von Brunello Iacopetta die Barrage, sofern Vaduz gegen Wil höchstens Unentschieden spielt. Und bei einer Niederlage kann die Barrage – wenn Vaduz auch verliert – ebenfalls verhindert werden.
Anders sieht das aus, falls die Liechtensteiner gewinnen und Aarau keine Punkte holt. Dann ist Vaduz in der Super League. Und falls Vaduz unentschieden spielt und Aarau verliert, würden die Liechtensteiner wegen des besseren Torverhältnis bereits mit einem Remis direkt aufsteigen.