Der Glarner Energiefonds wird intensiv genutzt
Laut einer Medienmitteilung ist das kantonale Energieförderprogramm 2019 von vielen Glarnerinnen und Glarnern genutzt worden. So wurden 273 Fördergesuche eingereicht, im Vorjahr waren es 230. Ausbezahlt wurde 2019 für 232 Projekte (Vorjahr 138 eine Gesamtsumme von rund 2,3 Millionen Franken.
Eine starke Zunahme war mit 69 Gesuchen (plus 29) vor allem bei jenen für Wärmepumpen festzustellen, viele Gesuche gingen mit 52 auch für eine Beratung ein.
Der wichtigste Teil des Förderprogramms besteht nach wie vor aus der energetischen Sanierung von Gebäudehüllen. Es wurden 73 Gesuche für eine Dämmung der Gebäudehülle und 14 Gesuche für eine Gesamtsanierung eingereicht.
Onlineportal ausgebaut
Der Rest der Gesuche verteilte sich auf thermische Solaranlagen (13), Holzheizungen (15), Anschluss an ein Wärmenetz (10) und Diverses (27). Ausbezahlt wurden insgesamt 82 Beiträge für energetische Sanierungen von Gebäuden (Dämmung und Gesamtsanierung).
2019 konnten erstmals auch die kantonalen Massnahmen für die Gebäudeautomation und für den Ersatz von Beleuchtungsanlagen über das Onlineportal des Gebäudeprogramms eingereicht werden.
Grossteil aus CO2-Abgaben
Die ausbezahlten Beiträge von total 2,3 Millionen Franken für die abgeschlossenen Projekte wurden mit 1,3 Millionen Franken zu einem grossen Teil über Bundesbeiträge finanziert, die aus der CO2-Abgabe stammen.