Der FCZ scheitert in Aarau – Thun zittert, YB und Lugano souverän
Der FC Zürich scheidet als erster und bisher einziger Super-League-Klub aus dem Schweizer Cup aus. Der FCZ unterliegt in der 2. Runde in Aarau mit 0:2. Thun kommt in Schaffhausen mit viel Mühe weiter.
Daniel Afriyie, ausgerechnet Daniel Afriyie, war im ausverkauften Aarauer Brügglifeld der Matchwinner. Der Ghanaer schoss beide Tore im ausgeglichenen Match, in dem aber der Unterklassige den entschlosseneren Eindruck machte. In der 65. Minute kam der 25-jährige Stürmer nach einem Eckball freistehend zum Abschluss, und eine Viertelstunde später war er mit einem Weitschuss erfolgreich.
Für Afriyie war eine Erlösung, weil er im Speziellen wie sein Team im Ganzen in dieser Saison noch nicht richtig auf Touren gekommen ist, und eine Revanche, weil er mit seinem Ex-Klub FC Zürich noch eine Rechnung offen hatte. Zweieinhalb Jahre spielte er für den FCZ, bevor er im Sommer 2025 zum FC Aarau weiterzog. Für die Zürcher gelangen ihm in 50 Spielen gleich viele Treffer wie an diesem denkwürdigen Sonntagnachmittag.
Zum dritten Mal in Folge setzte sich der FC Aarau, der in der Challenge League nur den 6. Platz belegt, im Sechzehntelfinal gegen einen Oberklassigen durch. 2024 schlugen die Aargauer den FC Luzern und in der vergangenen Saison die Young Boys. Für den FC Zürich ist es das zweite Zweitrunden-Out in Folge. Im letzten Jahr bedeutete Nyon die frühe Endstation.
In Aarau hatte der Favorit die eine oder andere gute Torchance, spielte aber insgesamt zu wenig konsequent und clever. In der Schlussphase, kurz nach dem 0:2, erschwerte er sich eine Aufholjagd gleich selber durch die Gelb-Rote Karte von Miguel Reichmuth.
Penaltys retten Thun vor dem Out