Der FC Basel sucht in Nyon Sieg unter Jokanovic
Noch sind alle elf Super-League-Teams im Cup vertreten. In der zweiten Runde warten erneut unterklassige Gegner – doch nicht alle Aufgaben sind einfach. Ein Überblick über das Stolperpotenzial.
Grosses Stolperpotenzial
Basel. Eigentlich könnte Stade Nyonnais, das Schlusslicht der Challenge League, der ideale Aufbaugegner sein. Doch der FC Basel präsentiert sich derzeit desolat. Unter dem neuen Trainer Slavisa Jokanovic setzte es zunächst eine 3:7-Pleite im Testspiel gegen Winterthur und zuletzt eine bittere 0:3-Niederlage gegen Aufsteiger Vaduz ab. Selbst in der Double-Saison 2024/25 hatten die Basler gegen Stade Nyonnais Mühe und erreichten die nächste Cuprunde nur dank eines Penalty-Treffers in der 123. Minute.
Thun. Der Schweizer Meister trifft mit Schaffhausen auf ein Team aus der dritthöchsten Liga. Doch auch hier steckt der vermeintliche Favorit in einer Formkrise: Die Berner Oberländer haben in der Liga bereits sechs Niederlagen kassiert und weisen mit 27 Gegentreffern die schwächste Defensive auf. In dieser Verfassung auf ein Team zu treffen, das in der Promotion League von Sieg zu Sieg eilt und allein in den letzten beiden Partien 14 Tore erzielt hat, ist heikel. Die kräftezehrende Europacup-Reise in die Niederlande unter der Woche erhöht das Stolperpotenzial zusätzlich.
Luzern. Einen Cup-Fight auf der stimmungsvollen Winterthurer Schützenwiese hat sich wohl keines der elf Super-League-Teams gewünscht. Das Los wollte es aber so, dass sich die Luzerner dieser Herausforderung stellen müssen. Das junge Team der Innerschweizer hat in dieser Saison immer wieder sein Potenzial angedeutet, kämpft aber mit der Konstanz. Zudem spricht die Statistik für ein ausgeglichenes Duell: Luzern hat in der Meisterschaft auswärts noch nicht gewonnen, Winterthur daheim noch nicht verloren.