Der Churer Steinbock steht unter Wasser
Im Steinbock-Zentrum beim Bahnhof Chur ist am Montagmorgen eine Wasserleitung geplatzt. Dies führte zu einem grösseren Wasserschaden, wie Thomas John von der Stadtpolizei Chur auf Anfrage bestätigte. Die erste Alarmmeldung ging laut John um 9.30 Uhr auf der Zentrale der Polizei ein.
Wie mehrere Leservideos zeigen, floss Wasser von einem oberen Stockwerk ins gemeinsame Untergeschoss der beiden Gebäude. «Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand das Wasser im ersten Untergeschoss gut einen halben Meter hoch», sagte John.
In welchem Geschoss die Wasserleitung der Sprinkleranlage platzte, konnte John nicht sagen. Das viele Wasser überflute insbesondere die Tiefgarage und die Liftschächte. Folge dessen wurden die Feuerwehr der Stadt Chur, die Stadtpolizei Chur, sowie die IBC alarmiert. Den aufgebotenen Instanzen gelang es nach kurzer Zeit das ausfliessende Wasser abzustellen, schreibt die Stadtpolizei Chur in einer Mitteilung. Die Feuerwehr war über eine längere Zeit damit beschäftigt, die überfluteten Räumlichkeiten vom Wasser zu befreien. Am Gebäude entstand Sachschaden, welcher zum jetzigen Zeitpunkt nicht beziffert werden kann. Die genaue Ursache für den Rohrbruch wird abgeklärt.
Das Steinbock-Zentrum wurde nach zweieinhalbjähriger Bauzeit Mitte Dezember eröffnet. Auf drei Etagen sind Läden eingemietet. Dazu gibt es 2000 Quadratmeter Büroräume und 42 Wohnungen. (so)