«Der Bundesrat ist von allen guten Geistern verlassen»
Beim Grossteil der Kantone, den Wirtschaftsverbänden und in den eidgenössischen Räten waren die Rufe nach Lockerungen per 22. März gross. Erwartet wurde unter anderem eine Öffnung der Restaurantterrassen – auch Gastro Graubünden hatte damit gerechnet, wie Präsident Franz Sepp Caluori gegenüber Radio Südostschweiz sagte. «Der Bundesrat ist von allen guten Geistern verlassen. Zuerst zeigt er Perspektiven auf und dann macht er wieder Rückschritte.»
In Graubünden sind die Restaurants seit fast vier Monaten geschlossen. Die Betriebe erhalten Entschädigungsgelder. Trotzdem gehe die aktuelle Lage langsam aber sicher an die Substanz, sagt Caluori. Graubünden sei privilegiert wegen der offenen Skigebiete, aber irgendwann komme es auch hier zu Engpässen. «Wir wollen keine Gelder, wir wollen arbeiten.» (jas)