«Reparieren und Wiederverwenden» als Motto der Europäischen Tage des Denkmals in Graubünden
Mit dem Archäologischen Dienst Graubünden, dem Bündner Heimatschutz sowie externen Partnerorganisationen im gesamten Kantonsgebiet hat die Denkmalpflege Graubünden Veranstaltungen rund um das Thema «Reparieren und Wiederverwenden» geplant. Das schreibt der Kanton Graubünden in einer Medienmitteilung. «Reparieren statt wegwerfen, wiederverwenden statt vernichten, umnutzen statt zerstören – im Zeichen des Klimawandels und der Biodiversitätskrise ist die Rückkehr zu einer sorgsamen, ressourcenschonenden Umbaukultur eine ökologische Notwendigkeit – und eine kulturelle Chance», heisst es in einer Medienmitteilung des Bündner Heimatschutzes.
Die Denkmaltage rücken die Nachhaltigkeit unserer historischen Bausubstanz und unseren Umgang mit den knapp vorhandenen Ressourcen ins Zentrum.»
Kanton Graubünden, zitiert aus Medienmitteilung
Historische Handwerkskunst in Rodels
In Rodels können Besucherinnen und Besucher beim Schulhaus Handwerkerinnen und Handwerker bei ihrer historischen Arbeit beobachten. Zu den Themen Reparieren, Wiederverwenden und Weiterbauen sei ein Forum mit Vorträgen geplant.
Ist Denkmalschutz wichtig?
Führungen und Veranstaltungen sind in Zizers, Chur, Felsberg, Pasples, Rodels, Cazis, Cröt, St. Moritz und in Müstair geplant. Informationen dazu finden sich hier.
Auch die Kantonshauptstadt Chur hat zu den Europäischen Tagen des Denkmals ein geplant. «Vom jungsteinzeitlichen Steinbeil über den römischen Schuhnagel bis zum neuzeitlichen Lederschuh. Alle Funde von Ausgrabungen und bauarchäologischen Untersuchungen werden vor der Archivierung und wissenschaftlichen Bearbeitung von der Restauratorin untersucht, gereinigt und je nach Erhaltung und Materialgattung gefestigt, konserviert oder ergänzt», heisst es auf der Internetseite der Veranstaltenden. Am 9. September wird Interessierten ein Einblick in die Aufgaben und Techniken einer Restauratorin ermöglicht.