Den Flüelabach besser sichern
Der Fussweg entlang des Flüelabachs zur Stilli hin sei besonders im Sommer eine viel begangene Verbindung, stellen die beiden Postulantinnen und vier Mitunterzeichnende fest. Sie sorgen sich jedoch, dass der oft reissende Bach vom Weg ungenügend abgegrenzt sei. «Diese Strecke birgt somit deutliche Risiken, vor allem für Kinder», sind sie besorgt und verlangen von der Gemeinde, für eine bessere Abgrenzung zu sorgen. «Das Anliegen wurde aus dem Quartier an mich herangetragen», sagt Landrätin Linda Zaugg zu ihrem Vorstoss. «Doch selbst habe ich auch schon gefährliche Situationen mit Kindern erlebt.»
Schon teilweise mit Gitter versehen
Das Anliegen ist nicht neu. Vor gut zwölf Jahren wurde aufgrund einer Beschwerde aus der Bevölkerung bereits eine verbesserte Sicherheit angestrebt. Damals wurde zwischen der Abzweigung Seehornstrasse bis auf Höhe SLF-Institusgebäude ein Geländer errichtet. In einer Verlängerung der Gitterabsperrung sehen die Postulantinnen aber nicht zwingend die Lösung des Problems. Zwar erkennen sie in der zum eingedolten Bach abfallenden Böschung ein Risiko, wollen dieses aber eher mit einer dichten Buschbepflanzung oder eine Erhöhung der Kanalmauer lösen. «Ich könnte mir vorstellen, dass die Erhöhung der Mauer des Bachbetts bereits genügen könnte», sagt Zaug, will die endgültige Lösung aber den Experten überlassen.
Der Kleine Landrat nimmt den Vorschlag wohlwollend zur Kenntnis und empfiehlt ihn zu Annahme. Die Prüfung des Gefahrenpotenzials habe aber durch eine externe Fachperson zu erfolgen und könne zu sehr grossen finanziellen Aufwendungen führen, warnt er gleichzeitig.