Ein bunter Haufen vertritt eine bunte Stadt
Ein lauer Wind weht über den Balkon, auf dem die Sitzung des Organisationskomitees an diesem schönen Sommerabend stattfindet. Häppchen werden aufgetischt, und nach und nach trudeln die Mitglieder ein. Es wird viel geherzt und über dies und das philosophiert. Man merkt, oft sieht man sich nicht in dieser Konstellation. Es ist schwierig, Sitzungen durchzuführen, an welchen alle teilnehmen, da die Mitglieder im «richtigen» Leben einer «normalen» Arbeit nachgehen. So treffen auch heute nicht alle auf die Minute genau am verabredeten Ort ein. Während die einen noch Überstunden schieben, genehmigen sich andere nach der Arbeit noch eine wohlverdiente Dusche. So divers wie die Anstellungsverhältnisse des achtköpfigen Organisationskomitees sind auch deren Persönlichkeiten.
«Jeder von uns bringt einzigartige Fähigkeiten, Interessen und natürlich Meinungen mit», sagt Robin, «die Vielfalt, welche sich in unserem Team zeigt, spiegelt auch die Diversität von Davos wider.» Jede und jeder hat seine Spezialität. So sind auch die verschiedenen Ressorts nach den individuellen Fähigkeiten aufgeteilt.
Gute Bewertungen von allen Seiten
«Es war eine unserer Erkenntnisse vom letzten Jahr, dass wir die zahlreichen Arbeitsgebiete klarer voneinander abgrenzen», Stefano. «Im Grossen und Ganzen ist der Ablauf, für das erste Mal, letztes Jahr schon sehr gut gewesen», wirft Jan ein. Dies zeige sich auch bei der Auswertung, welche der Verein «Street Parade Zürich» jeweils bei allen «Love Mobiles» mache. «Bei der Analyse der Organisatoren hatten wir grandiose null Punkte», meint Robin. Kurz zum Verständnis: Keine Punkte sind in diesem Fall die Höchstpunktzahl. «Auch vonseiten der Gäste auf dem Wagen sind fast nur positive Rückmeldungen gekommen», ergänzt Lea.