Kein Sommerbetrieb auf Parsenn Davos
Die 1. Sektion der Parsennbahn Davos – Höhenweg wurde im Jahr 2002 umfassend erneuert. Sie dient dem Skigebiet Parsenn, dem Militär sowie dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF als einzige Zubringerbahn und stellt gewissermassen den Lebensnerv des gesamten Parsenngebiets dar. Um die Verfügbarkeit der Anlage weiterhin zu gewährleisten, müssen die Steuerung und der Antrieb zwingend auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht werden. Zusätzlich sind Instandsetzungsarbeiten am Trassee, an den Fahrzeugen und an den Sicherheitssystemen erforderlich. Für diese Arbeiten ist ein vernünftiger Zeitrahmen, welcher Sicherheit in der Planung und Ausführung bietet, unabdingbar. Dies lässt jedoch keinen Gästebetrieb im Sommer 2025 zu.
Noch immer ein grosses Angebot
Folgerichtig wird auch auf der 2. Sektion der Parsennbahn und der Gipfelbahn kein Sommerbetrieb stattfinden. Damit können Synergien bei den Instandsetzungs- und Revisionsarbeiten an allen drei Sektionen sowie den zahlreichen Baustellen im Parsenngebiet optimal genutzt werden. CEO Vidal Schertenleib, betont, dass in den Davos Klosters Mountains auch im Sommer 2025 mit dem Betrieb von mehreren Zubringeranlagen und der Erschliessung von vier Bergen noch immer ein sehr grosses Angebot besteht. Dies auch im Vergleich zu anderen Alpendestinationen. «Wir haben grundsätzlich im Sommer zu viele Anlagen in Betrieb». Ausserdem sei die Wertschöpfung des Sommerbetriebs im Verhältnis zum Aufwand völlig ungenügend. «Unabhängig vom Betrieb im Sommer 2025 machen wir uns intensiv Gedanken über das Produkt und die Gästesegmente im Sommer. Die Gästezahlen sind schliesslich trotz dem breiten Angebot an offenen Anlagen seit den Corona-Sommern 2020 und 2021 rückläufig. Umso wichtiger ist für die DKB die Sicherstellung der Verfügbarkeit der Anlagen für den Winter». Die Wintersaison habe oberste Priorität, so Schertenleib weiter.
Die Vorbereitungsarbeiten für den kommenden Winter 2024/25 sind in vollem Gang. Die Wintersaison auf Parsenn Davos startet voraussichtlich am Donnerstag, 21. November.