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Schweiz und Welt

Das wissenschaftliche Netzwerk wächst

Davoser Zeitung
11.03.2022, 17:40 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Seit 1. März zählt das Netzwerk der Bündner Forschungsinstitute, Hochschulen und Kliniken zwei neue institutionelle Mit­glieder: Die Cardio-CARE AG ist eine Kooperation zwischen der Kühne-Stiftung, dem Universitätsspital Zürich (USZ) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die sich zum Ziel gesetzt hat, die Ursachen von Herzkrankheiten zu erforschen. Sie ist Teil des Medizin-Campus Davos in Davos Wolfgang.

Ebenfalls neu im wissenschaftlichen Netzwerk ist die Forschungsgruppe «Tourismus und Nachhaltige Entwicklung», eine Bündner Aussenstelle der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. Die Forschungsgruppe hat ihre Büros im Center da Capricorns in Wergenstein am Schamserberg. Die Forschungsgruppe ist spezialisiert auf Forschung, Lehre und Dienstleistungen im Themenfeld Nachhaltigkeit, ­Tourismus und Regionalentwicklung und wird von Stefan Forster geleitet.

Ziel fast erreicht

Zudem trat der Verein Bündner Pärke als Partnerorganisation der Academia Raetica bei. Der Verein Bündner Pärke koordiniert gemeinsame Aktivitäten und setzt sich für die Anliegen der Bündner Pärke (Schweizerischer Nationalpark, Naturpark Biosfera Val Müstair, Naturpark Beverin, Parc Ela und Parco Val Calanca, Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona und Unesco Biosfera Engiadina Val Müstair) ein. Die Pärke zeichnen sich durch eine intakte Natur- und Kulturlandschaft aus und setzen sich für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein. Sie bieten damit ein spannendes Umfeld für diverse Forschungsfragen und setzen auch eigene Forschungsarbeiten um.

Barbara Haller Rupf, Geschäftsführerin der Academia Raetica, erläutert das Wachstum: «Das Ziel der Academia Raetica ist es, dass alle wissenschaftlichen Institutionen, die in oder zu Graubünden forschen, Mitglieder unseres Netzwerkes werden. So können wir gemeinsam für die Anliegen der Forschenden einstehen und die Verbindung zwischen der Wissenschaft und der Bevölkerung stärken». Haller Rupf fügt an, dass dieses Ziel schon nahezu erreicht sei und die Academia Raetica mittlerweile mehr als 30 institutionelle Mitglieds- und Partnerorganisationen zähle.

Kongress im September

Das diesjährige Highlight der Forschung in Graubünden wird der zweitägige Kongress «Graubünden forscht» (www.gr-forscht.ch) vom 21./22. September in Davos sein. Der Kongress verbindet junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedensten Forschungs­bereichen, die von gesellschaftlicher Bedeutung für Graubünden und den Alpenraum sind. Der Kongress, der auch deutschsprachige Beiträge im Programm haben wird, ist öffentlich und gibt allen Interessierten einen Einblick in die vielfältige Forschung in Graubünden. (pd)

https://academiaraetica.ch