Das spricht für Nino Schurter
Die Ränge 2, 7, 10 und 5 hat Nino Schurter an den bisherigen Weltcuprennen in dieser Saison herausgefahren. Damit gehört Schurter zum ersten Mal nicht zu den absoluten Topfavoriten an den Olympischen Sommerspielen.
Die bisherige Leistung der Saison ist wie in jeder anderen Sportart der wichtigste Gradmesser, wenn es darum geht, den grössten Favoriten für Olympia-Gold zu bestimmen. Das ist auch im Fall von Nino Schurter nicht anders. Und doch spricht vieles auch in Tokio wieder für den Dominator der letzten Jahre. Ein Sieg wäre zumindest keine Überraschung.
Die Strecke
Die Mountainbikestrecke in Tokio mit Blick auf den bekanntesten japanischen Berg Fuji gehört zu den technisch anspruchsvollsten Strecken, die Schurter an Olympischen Spielen je gefahren ist. 4,1 Kilometer ist sie lang, 150 Höhenmeter werden pro Runde erklommen. Die Anstiege sind steil. Sprünge, Drops und steinige Passagen müssen bewältigt werden. Dem guten Techniker Schurter kommen diese Bedingungen entgegen. Bei einem Testevent auf dieser Strecke Ende 2019 gewann Schurter das Rennen. Kein Wunder meint er: «Die Strecke liegt mir sehr gut.»
Das Klima
In Tokio herrschen im Hochsommer hohe Temperaturen um die 30 Grad oder darüber. «Das kommt mir auch sehr entgegen», meint Schurter. Zudem dürfte es trocken sein, die kurze Regenzeit soll laut Meteorologen Mitte Juli beendet sein.