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Schweiz und Welt

Das sonnige Phänomen beim Martinsloch

Südostschweiz
10.03.2022, 04:30 Uhr
vor 55 Minuten

Hauptüberschiebung? Magische Linie? Tektonik? Geologie muss nicht kompliziert sein. Im Gegenteil, Geologie solle erlebt werden, schreibt Visit Glarnerland in einer Mitteilung. Mit dieser Idee wurde das Besucherzentrum Unesco-Welterbe in Elm neu inszeniert. Eröffnet wird es am Sonntag, 13. März. Am selben Tag, an dem die Sonne durch das Martinsloch und auf die Kirchenspitze in Elm scheint – ein Phänomen, das sich zweimal jährlich in der Unesco-Welterbe Tektonikarena Sardona ereignet. 

«Dann scheint um 8:54 Uhr die Sonne durchs Martinsloch auf die Kirche von Elm», so Visit Glarnerland. Am Montag wiederhole sich das Sonnenereignis um 8:48 Uhr. An beiden Tagen gebe es um 8:30 Uhr Infos zum Spektakel am Martinsloch.

Anschliessend finde an beiden Tagen um 9:30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Schiefertafelfabrik in Elm statt.

Tag der offenen Tür

Im Fokus des Besucherzentrums stehe die Glarner Hauptüberschiebung, welche als weisse Linie in den Tschingelhörnern zu erkennen sei. Zwei Aussichtspunkte leiten den Blick auf die Bergsturzwand und das Martinsloch. Die Kleinsten können durch das Felsenfenster klettern, um auf die Rutschbahn zu gelangen. Etwas Grössere verweilen sich an den Spieltischen mit dem «Steinmanndli»-Spiel oder lernen Geologiewerkzeuge kennen, wie Visit Glarnerland weiter schreibt. 

«

Das neue Besucherzentrum ist spielerischer und interaktiver aufgebaut und spricht Familien wie Geologie-Interessierte an.»

Zitiert aus Medienmitteilung, Visit Glarnerland AG

Vielleicht treffen die Besucherinnen und Besucher auch auf die Geologie-Koryphäe Adrian Pfiffner und werfen einen Blick in sein Notizbuch von 1974. An der Neueröffnung sei zudem ein Sardona «GeoGuide» vor Ort, der Auskunft gebe und Fragen beantworte.

Erstellt in Zusammenarbeit mit Visit Glarnerland AG.

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