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Schweiz und Welt

Das sind unsere Olympia-Champions

Jasmin Schnider (JAC)
03.02.2022, 04:30 Uhr
gestern um 12:16 Uhr

Die Schweizer Delegation hat sich für die Olympischen Winterspiele in Peking hohe Ziele gesteckt: 15 Medaillen sollen die Athletinnen und Athleten mit nach Hause nehmen. Das eine solche in der Südostschweiz landet, ist gut möglich. Denn knapp 35 Athletinnen und Athleten aus der Region kämpfen in den nächsten zwei Wochen um Edelmetall. Doch erst einmal blicken wir auf unsere bisherigen Olympiaheldinnen und -helden zurück.

Josef Wilhelm

Der wohl erste Olympiasieger aus der Südostschweiz ist Josef Wilhelm. Der Churer gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris den Einzelwettbewerb im Turnen auf dem Seitpferd. Am Barren verpasste er das Podest als Vierter knapp.

Arnold Gartmann

Der Bobfahrer Arnold Gartmann sicherte sich im Jahr 1936 in Garmisch-Partenkirchen Edelmetall. Der St. Moritzer fuhr im Viererbob zusammen mit Pierre Musy, Charles Bouvier und Joseph Beerli auf den ersten Platz.

Edy Reinalter

Der St. Moritzer Romedi «Edy» Reinalter ist der einzige Schweizer Skirennfahrer, der im Slalom Olympiasieger wurde. Dieser Triumph gelang ihm bei den Winterspielen 1948, in seinem Heimatort St. Moritz.

Yvonne Rüegg

Die Churerin Yvonne Rüegg wurde im Jahr 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley zur Olympiasiegerin. Die Skirennfahrerin gewann Gold im Riesenslalom und ist damit die erste Frau, die eine goldene Medaille nach Hause in die Südostschweiz gebracht hat.

Roger Staub

Mit Roger Staub triumphierte ein weiterer Bündner 1960 an den Olympischen Spielen in Squaw Valley. Der Skirennfahrer aus Arosa gewann ebenfalls Gold im Riesenslalom.

Werner Camichel

Der aus Zuoz stammende Werner Camichel sass 1972 bei den Olympischen Winterspielen in Sapporo zusammen mit Hans Leutenegger, Jean Wicki und Edy Hubacher im Viererbob für die Schweiz. Die vier sicherten sich die Goldmedaille.

Heini Hemmi

Im Jahr 1976 schaffte es der Bündner an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck aufs Podest. Der Skirennfahrer aus Churwalden gewann Gold im Riesenslalom.

Ekkehard Fasser

Ekkehard Fasser holte im Jahr 1988 Edelmetall in die Südostschweiz. Der Glarner sicherte sich zusammen mit Kurt Meier, Marcel Fässler und Werner Stocker an den Olympischen Winterspielen in Calgary im Viererbob den Sieg.

Vreni Schneider

Die Glarnerin Vreni Schneider sicherte sich gleich mehrmals Edelmetall. 1988 gewann die Skirennfahrerin aus Elm Gold im Riesenslalom und Slalom in Calgary. 1994 in Lillehammer holte sie sich im Slalom erneut die Goldmedaille, in der Kombination erkämpfte sie sich Silber. Und im Riesenslalom reichte es für den dritten Platz.

 

Gian Simmen

An den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 sicherte sich der Churer Gian Simmen das begehrte Edelmetall. Der Snowboarder gewann in der Halfpipe die Goldmedaille. Damit ist er der erste Halfpipe-Olympiasieger des Snowboardsports. 

Daniela Meuli

Die Davoserin Daniela Meuli sorgte bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 für Jubelschreie. Die Snowboarderin gewann Gold im Parallel-Riesenslalom. Bei diesen Spielen war auch noch eine weitere Person aus Davos erfolgreich: Ambrosi Hoffmann sicherte sich Bronze im Super-G.

Dario Cologna

Dario Cologna ist wohl der erfolgreichste Schweizer Skilangläufer. Der aus der Val Müstair stammende Sportler sicherte sich bis jetzt vier Mal goldenes Edelmetall: 2010 in Vancouver in 15 Kilometer Freistil, 2014 in Sotschi im Skiathlon und 15 Kilometer klassisch sowie 2018 in Pyeongchang erneut in 15 Kilometer Freistil.

Carlo Janka

Im Jahr 2010 liess Carlo Janka die Südostschweiz jubeln. Der Skirennfahrer aus Obersaxen gewann die Goldmedaille im Riesenslalom.

Sandro Viletta

Der Engadiner Sandro Viletta hatte im Jahr 2014 einen Grund zum Feiern. Der aus La Punt Chamues-ch stammende Skirennfahrer fuhr bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination auf den ersten Platz.

Nino Schurter

Auch dank Mountainbiker Nino Schurter verweilen einige olympische Medaillen in der Südostschweiz. Der Churer gewann an dem Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 Bronze, 2012 sicherte er sich in London Silber und 2016 komplettierte er in Rio de Janeiro seine Medaillensammlung mit Gold.

Nevin Galmarini

2018 sicherte sich der Snowboarder Nevin Galmarini in Pyeongchang die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom. Bei den Spielen in Sotschi im Jahr 2014 hatte er bereits eine Silbermedaille gewonnen. 

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