«Das Problem ist nach wie vor dringlich»
Julia Popp, 300 Menschen haben sich am Freitagabend für eine Kundgebung von Klimastreik Graubünden in Chur versammelt. Haben Sie mit so vielen Teilnehmern gerechnet?
Wir hoffen natürlich immer auf viele Teilnehmer. Und am Freitag in Chur sind unsere Hoffnungen erfüllt worden. Es freut uns, dass nach wie vor viele Leute an unserer Bewegung interessiert sind.
Die Krise hat gezeigt, dass Veränderungen möglich sind.»
Hat das Coronavirus der Klimabewegung einen Strich durch die Rechnung gemacht und das Thema Klima und insbesondere die Streiks etwas in den Hintergrund gerückt?
Ja, wir haben in dieser Zeit auch noch Aktionen geplant gehabt, die nicht stattfinden konnten. Das war schade. Aber die Krise hat auch gezeigt, dass Veränderungen möglich sind.