«Das Lauffestival soll so traumhaft bleiben»
Pascal Spalinger
DZ: Tarzisius Caviezel, weshalb haben Sie sich entschieden, den Verein «Davos X-Trails» zu präsidieren?
Dem Ganzen ist eine längere Geschichte vorausgegangen. Wir haben mit Andrea Tuffli – dem Gründer des Swissalpine – geschaut, wie man den Laufsportanlass auf eine nachhaltigere Basis stellen könnte. Leider konnten keine Lösungen gefunden werden, die alle befriedigt hätten. Deshalb entschlossen wir uns, einen eigenen Verein zu gründen, der aus lokalen Persönlichkeiten besteht und der den Zweck hat, den «Davos X-Trails» – so der neue Name des Events – in eine sichere Zukunft zu führen. Weil ich zuvor bereits während der Verhandlungen mit Tuffli tief in der Sache drinsteckte, hatte ich mich entschieden, das Präsidentenamt anzunehmen.
Wie seht ihr den «Davos X-Trails» selber: Als neuen Event oder als Nachfolge-Anlass des Swissalpine?
Beim «Davos X-Trail» handelt es sich mitnichten um einen neuen Anlass, sondern um den nahtlosen Übergang von Swissalpine zu «X-Trails». Wir haben zwar einen neuen Vorstand, die Strecken sind aber im Vergleich zum letzten Jahr genau gleich geblieben, tragen jedoch neue Namen. Die Distanzen sollen in den nächsten Jahren beibehalten werden, damit sich die Athletinnen und Athleten jeweils an ihren Vorjahreszeiten messen können.
Welches waren die grössten Herausforderungen auf dem Weg zum neuen Event, die es zu meistern galt?
Wir mussten uns komplett neu organisieren, wobei wir aber das Glück haben, dass alle Personen des erweiterten OKs sowie die wichtigsten Helferinnen und Helfer weitermachen. Wir wollen wieder zurückfinden zu einem Laufanlass mit Nebenevents unter Einbezug der Davoser Bevölkerung. Das Ganze ist sehr spannend, und wir sind mit grossem Enthusiasmus bei der Sache.
Wie hoch schätzt ihr das Potenzial des Davos X-Trails ein: Wird er dereinst grösser als der Swissalpine zu seinen besten Zeiten, oder ist das gar nicht das primäre Ziel?