Das ist für die Corona-konforme Party
Der Besuch in der Churer Bar «Confetti» ist jetzt zwar wieder möglich, doch wie gewohnt wird es wohl nicht. Das weiss auch der Barbesitzer Gil Nydegger. Und trotzdem freut er sich sehr auf seine Gäste. Um den Schutzmassnahmen gerecht zu werden, musste er eine Woche lang basteln und Änderungen im Lokal vornehmen. «Fasnacht ist im Gegensatz zu diesen Schutzmassnahmen ein kleiner Aufwand», sagt Nydegger lachend. So habe er Trennwände installiert und Markierungen an den Boden geklebt. Auch vor dem Lokal gibt es Markierungen.
Kein enger Kontakt
Die Unsicherheit darüber, ob die Gäste kommen werden, ist gross und das verursache ein «komisches Gefühl» wieder zu eröffnen. «Ich habe sehr grosse Zweifel, weil ich nicht weiss, wie es wird. Mit einem verkauften Kräutertee zahle ich keine Löhne», so Nydegger. Ebenfalls etwas Sorgen bereite ihm die Tatsache, dass der Kontakt zu seinen Gästen nicht so nah und eng wie gewohnt sein werde, denn so gehe viel verloren. «Damit man sieht, dass wir Freude am Bedienen haben, habe ich Ganz-Gesichtsvisiere machen lassen. So sieht man das Lächeln, das man unter der gewöhnlichen Maske nicht sehen würde», sagt Nydegger.
Eine weitere Ungewissheit, die den Barbesitzer plagt, ist, dass sich die Gäste nicht an die Massnahmen halten würden, wenn der Alkohol eingesetzt hat. «Schlussendlich zahle ich die Busse», so Nydegger und fügt hinzu, «Aus Erfahrung haben wir aber sehr anständige Gäste.» Dass durch die Musik und die Getränke trotzdem eine gute Stimmung aufkommt, ist Nydegger überzeugt. (abr)