Das Duell der Extreme und das 293. Zürcher Derby
Mit dem Spiel zwischen Tabellenführer und Schlusslicht wird die 26. Super-League-Runde am Samstag eröffnet. Thun und Winterthur trennen diese Saison Welten.
Die Zahlen sind brutal. Auf der einen Seite der FC Thun, der die beste Saison seiner Vereinsgeschichte spielt, auf der anderen Seite der FC Winterthur, der statistisch einer der schwächsten Tabellenletzten seit Einführung der Super League ist.
44 Punkte beträgt die Differenz zwischen den Teams nach 25 Spielen. Thun hat im bisherigen Saisonverlauf 28 Tore mehr geschossen und 44 weniger erhalten als der FC Winterthur. Dieser hat drei Siege auf dem Konto, während der FC Thun zuletzt achtmal in Folge gewonnen und damit einen neuen Klubrekord aufgestellt hat.
Für den souveränen Leader, der sich schon am letzten Wochenende auch rechnerisch die Teilnahme an der Championship Group gesichert hat, ist die Reise nach Winterthur ein kleiner Charaktertest. Soviel spricht für die Berner Oberländer, dass die Gefahr da ist, den Fokus zu verlieren.
Basel in Luzern, YB im Wallis
Die ersten Verfolger der Thuner müssen schauen, dass sie die bisherige Übermannschaft der Saison nicht ganz aus den Augen verlieren. Das zwölf Punkte zurückliegende St. Gallen spielt am Samstag zeitgleich mit Thun in Genf gegen Servette. Lugano und Basel, die zwei anderen Teams in den Top 4, treten zum Abschluss des Spieltags am Sonntag gegen Lausanne-Sport respektive in Luzern an.
Die Young Boys, die am Sonntag um 14.00 Uhr in Sitten spielen, könnten ihre Ausgangslage im Rennen um den Platz in der Championship Group weiter verbessern und zum ersten Mal seit Ende November einen zweiten Sieg in der Meisterschaft aneinanderreihen – eine Woche nach dem 6:1 gegen Winterthur.