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Schweiz & Welt

Das Churer Rheintal bekommt eine lokale Deponie

Südostschweiz
09.06.2019, 15:59 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Rund ein Jahr lang wird auf der Geissweid zwischen Chur und Felsberg gebaut, bis die neue Deponie der Calanda Kieswerk AG steht. Am Freitag fand der Spatenstich des Bauprojekts statt. Mit der Deponie erhält das Churer Rheintal eine lokale Deponie, wie die Calanda Gruppe in einer Mitteilung schreibt. Bisher hätten mineralische Bauabfälle, die sich nicht zur Wiederaufbereitung eignen, in ausserregionalen Deponien entsorgt werden müssen. Künftig werde der regionale Bedarf aber besser abgedeckt und Transportemissionen, die aufgrund langer Anfahrtswege entstehen, entfallen.

Abbruchmaterial kann heute laut Mitteilung zum grössten Teil rezykliert werden. Die Deponie Geissweid wird Überreste aus dem Recyclingprozess oder nicht trennbare, mineralische Mischabfälle annehmen. Dies sind grösstenteils inerte Bauabfälle wie zum Beispiel Bauschutt, Beton, Ziegelsteine oder Glas. Inert steht für «träge, unbeweglich» und bezeichnet Deponieinhalte, die keinerlei reaktive Stoffe enthalten, schadstoffarm und nicht wassergefährdend sind. In der Fachsprache spricht man von Typ-B Deponien. (rac)

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