Damit sich Wanderer und Biker nicht in die Haare geraten
Seit mehr als zehn Jahren setzt der Kanton Graubünden auf ein Neben- und Miteinander von Wanderern, Mountainbikern, Trailrunnern oder Joggern. Auch in diesem Jahr sensibilisiert der Kanton Gäste und Einheimische mit einer Kommunikationskampagne. «Fairtrail» wirbt mit Bündner Humor für ein entspanntes Miteinander, heisst es in einer Mitteilung.
Im Rahmen der Kampagne sind auch dieses Jahr wieder rund 15 Wanderleiter und Bikeguides, sogenannte Fairdinands, auf dem Bündner Wegnetz unterwegs. Sie sprechen mit Gästen und Einheimischen, fühlen den Puls und sammeln Rückmeldungen für die Destinationen und den Kanton. Erlebnisberichte von Fairdinands werden auf einer speziellen Internetseite veröffentlicht.
«Unsere Kampagnen und die Begegnungen mit Fairdinands werden positiv angenommen», sagt Projektleiter Peter Stirnimann. Alles laufe natürlich nicht immer reibungslos. Aber die meisten Leute in den Bündner Bergen verhalten sich anständig, so Stirnimann weiter.
Aber nicht nur Fairdinands sorgen für Entspannung auf Wanderwegen und Biketrails. Auch Signalisationen oder technische Hilfsmittel, die zur Verlangsamung von Mountainbikern auf den Trails führen, sind aufgestellt worden.
Insgesamt gibt es in Graubünden 11'000 Kilometer Biketrails und 11'000 Kilometer Wanderwege.
Beim Biken
- Du machst dich mit der Glocke frühzeitig bemerkbar
- Du lässt den Wandernden immer den Vortritt
- Du passierst im Schritttempo oder steigst kurz ab
Beim Wandern
- Du weisst, dass du natürlich den Vortritt hast
- Wenn genug Platz vorhanden ist, gehst du zur Seite
- Du behinderst die Bikenden nicht unnötigerweise
Hattet Ihr auf Wanderwegen oder Biketrails schon einmal Meinungsverschiedenheiten?