Coronavirus in den Schulen wäre für die Wirtschaft ein Problem
Bis jetzt sind das Alltagsleben und die Wirtschaft, obwohl es einige bestätigte Corona-Fälle im Kanton gibt, noch nicht allzu gravierend betroffen. Sollte sich das Virus aber in Schulen, Kindergärten oder Kitas ausbreiten, könnte das ziemlich schnell zu einem Worst-Case-Szenario für viele Unternehmen führen, da die Eltern zur Betreuung der Kinder zuhause bleiben müssen und nicht arbeiten können (siehe unten). Entsprechend gut sind die Schulen im Kanton vorbereitet und setzen etwa Hygienemassnahmen rigoros um.
In der Kantonsschule Chur gehören zu den präventiven Massnahmen zusätzliche Reinigungsgänge von viel berührten Oberflächen wie Türgriffen und Computertastaturen, wie Konrektor Philippe Benguerel auf Anfrage sagt. Ausserdem seien die Lehrpersonen, Schüler und Mitarbeiter über Verhaltensregeln informiert worden. Handtücher wurden durch Papiertücher ersetzt und Klassenreisen ins Ausland seien bis Mitte April abgesagt worden. Die Projektwoche nächste Woche fände mit einem Programm, welches der Lage angepasst sei, statt.
Die Präventionsmassnahmen der Fachhochschule Graubünden umfassen Anwesenheitslisten, wie diese mitteilte. Ab Donnerstag 5. März werden die Präventionsmassnahmen eingeführt, um im Falle einer Erkrankung nachvollziehen zu können, mit wem diese Person innerhalb der Schule in Kontakt war. Ausserdem wurde vom Notfallmanagement ab sofort und bis zum 15. März alle Hochschulsport-Gruppenaktivitäten abgesagt. Von der Absage betroffen sind Fussball, Volleyball, Basketball, Yoga und Unihockey.