Corinne Suter erneut beste Schweizerin – Pirovano mit Premierensieg
Corinne Suter fehlen in der ersten von zwei Abfahrten im Val di Fassa zwei Zehntel zum nächsten Podestplatz. Die Schwyzerin wird beim Sieg von Lauro Pirovano Achte, Jasmine Flury 21.
Die letzte Weltcup-Abfahrt vor Wochenfrist in Andorra hatte Corinne Suter noch gewonnen. In den anschliessenden zwei Super-G in Soldeu folgten die Ränge 3 und 4. Es waren für die 31-jährige Schwyzerin, die den Saisonauftakt verletzungsbedingt verpasst hatte, die ersten Spitzenplatzierungen seit Januar 2025 gewesen.
Suter lange auf Podestkurs
Nun aber im Val di Fassa, wo sie im Februar 2021 in drei Rennen dreimal auf dem Podest gestanden war, reichte es Suter trotz einer neuerlich guten Leistung nicht zu einer weiteren Top-3-Platzierung. Nach 50 Fahrsekunden lag sie zwar noch um gut zwei Zehntel vor der nachmaligen Siegerin. Dann jedoch erwischte Suter eine technische Passage nicht ideal, wodurch sie entscheidend Zeit einbüsste. Auf Laura Pirovano verlor sie letztlich nur 0,49 Sekunden.
Die weiteren Schweizerinnen büssten alle mehr als eine Sekunde ein. Nach den Top 20 folgte gleich ein Quintett von Swiss-Ski: Jasmine Flury (21.), Stefanie Grob (23.), Delia Durrer, Malorie Blanc (ex-aequo 25.) und Janine Schmitt (27.).
124 Weltcup-Rennen ohne Podestplatz
Mit Laura Pirovano gab es im Weltcup ein neues Siegesgesicht. Bei zuvor 124 Starts auf höchster Stufe stand die 28-jährige Italienerin noch nie auf dem Podest. Viermal hatte sie sich als Vierte klassiert, immer in der Abfahrt: zweimal davon in Crans-Montana 2021 und 2024, sowie auch im Januar 2025 in St. Anton und zuletzt am 10. Januar in Zauchensee. Ein Dutzend Mal wurde Pirovano zudem Fünfte oder Sechste.
Zuletzt in Soldeu hatte die Italienerin mit den Rängen 5, 8 und 9 angedeutet, dass sie weiterhin in Form ist, nachdem sie sich schon an den Olympischen Spielen in Cortina mit Ehrenplätzen hatte begnügen müssen (Super-G-Fünfte und Abfahrts-Sechste).