Clubmeisterschaften 2022
Die Motivation, dabei zu sein, war gross. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schrieben sich für die Meisterschaften ein. Der Olympische Gedanke schwang obenauf bei den Membern. Üblicherweise erweisen sich die Titelchancen auf den/die «Clubmeister*in» nur für wenige Mitspieler als intakt. Beim Gros der Akteure stehen der faire Sportsgeist, zwei Tage Golf unter Gleichgesinnten und die Geselligkeit nach der Runde an erster Stelle. Ein top präparierter Golfplatz erwartete die Spieler*innen, selbst das Wetter war im Wettkampfmodus und präsentierte sich von seiner «Schoggi-Seite».
Tag 1 – Sportives Teilnehmerfeld
Neben der erfreulich grossen Anzahl an Teilnehmenden fanden sich viele Top-Spieler ein. Die ersten sieben Flights bestanden ausnahmslos aus «Single-Handicapspieler», sprich wirklich versierten Golfern, die theoretisch alle Chancen auf einen Titelgewinn haben. Denn traditionsgemäss wird am Samstag nach Handicap gestartet; je tiefer das Handicap, desto früher muss man auf die Runde. Selbst wenn es ein sehr sportliches Teilnehmerfeld war, so setzten sich letzten Endes die Favoriten der Favoriten durch. Bei den Damen erspielte sich Sonja Müller dank einer 83er-Runde einen kleinen Vorsprung von zwei Schlägen auf die zweitplatzierte Gisèle Schelling. Eine kleine Überraschung gab es dennoch: Therese Bärtsch mit Handicap 18.3 erzielte ein Spitzenresultat und durfte sich dank 88 Schlägen sogar Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. Bei den Herren erreichte die Spitzenposition erwartungsgemäss Nicklas Illi, mit zwei Schlägen über der Platzvorgabe spielte er die ersten 18 Löcher, drei Schläge Vorsprung auf den zweitplatzierten Fadri Taufenecker und drittplatzierten Sandro Metz. Ergo blieb vorerst alles offen für die finale Runde am Sonntag.
Chipping Competition
Am Abend wurde zum gemeinsamen Nachtessen geladen; abgerundet wurde dieses mit einer Chipping Competition für alle Anwesenden. Chippen bedeutet ein Annäherungsschlag, ohne auszuholen. Remo Lang hatte hier den längsten Schnauf. Reichte es in diesem Jahr nicht für den Clubmeister-Titel, so immerhin für einen Sieg an diesem Wochenende. Neben all der Wettbewerbsgesinnung waren Mann wie Frau ebenso in Feierlaune. So verliessen etwa diejenigen mit der längsten Ausdauer das Clublokal erst gegen 1 Uhr 30 des Nachts, darunter auch welche, die bereits wieder früh am Sonntagmorgen ihre Startzeit hatten.