Auch 2023 gilt: Ente gut, alles gut
Rund zwei Wochen ist es nun her, als viele bunte Quitsch-Enten im Landwasser um die Wette schwammen. Erstmals wurde der Anlass in Zusammenarbeit mit dem Jazzfestival «Davos Klosters Sounds Good» (DKSG) durchgeführt und begeisterte viele Einheimische und Gäste. Organisiert wurde das Ganze vom Feuerwehrverein Davos. Dessen Vizepräsident Kevin Dieth erzählte an einem am Mittwoch durchgeführten Dankeschön-Apéro, wie es zur Zusammenarbeit mit dem «Jazz» gekommen ist. «DKSG-Ehrenpräsident Marc Demisch und einige Mitglieder des Feuerwehrvereins philosophierten während einer gemütlichen Runde, welche Zusatzveranstaltungen man zum Jazzfestival durchführen könnte. Und so kamen wir auf das Entenrennen, das der Feuerwehrverein davor schon zweimal durchgeführt hatten.» Auch 2023 solle der Erlös aus dem Los-Verkauf einem guten Zweck in Davos zugutekommen. So sei man auf den Sozialdienst der Gemeinde zugegangen. Deren Leiterin Simone Boll wandte sich beim Apéro ebenfalls mit einigen Worten an die Anwesenden. Sie erklärte, dass bei der Auswahl der Begünstigten diejenigen zum Zuge kommen sollte, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden. «Viele haben handfeste Sorgen, schlaflose Nächte und Existenzängste», erklärte Boll. Besonders gravierend sei die Armut für Eltern, die ihren Kindern kaum etwas ermöglichen können. Aber auch solche, die sich etwas Gesundheitsförderndes, wie eine neue Matratze oder ein Schwimm-Abo, nicht leisten könnten, würden berücksichtigt. Dieth freute sich daher sehr, Boll einen Check im Wert von 7000 Franken übergeben zu können. Zusätzlich zum Erlös des Losverkaufes sei auch noch ein schöner Beitrag des Casinos sowie eine anonyme Spende hinzugekommen, führte der Vizepräsident aus. Doch das war noch nicht alles: DKSG-OK-Mitglied Marcel Käppeli ergriff kurzerhand das Wort und drückte Dieth 500 Franken in die Hand – das Jazzfestival runde den Betrag gerne auf.