Zum Hauptinhalt springen
Schweiz und Welt

Chur budgetiert ein Plus von zehn Millionen für 2021

Südostschweiz
01.10.2020, 15:00 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Im Jahr 2020 budgetierte die Stadt Chur noch einen Gewinn von 3,1 Millionen Franken. Für das Budget 2021 wurde der erwartete Gewinn nun mehr als verdreifacht: Man rechne mit einem Gewinn von 10,2 Millionen Franken, heisst es seitens der Stadt. Dies sei dank höheren Steuereinnahmen und Finanzerträgen möglich.  

Aufwand steigt, Ertrag aber auch

Der Gewinn setzt sich aus einem budgetierten Aufwand von 266,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 277,1 Millionen Franken zusammen. Vergleicht man die Zahlen mit dem Budget für das laufende Jahr wird klar: Der Aufwand steigt zwar um 2,5 Prozent (6,6 Millionen Franken) – der Ertrag aber auch, und zwar stärker, nämlich um 5,2 Prozent. Der grösste Kostenfaktor bleibt dabei der Personalaufwand, der im Wesentlichen auf das Wachstum der Stadtschule zurückzuführen sei, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Stadt erwartet dank der Fusion mit Haldenstein per Anfang Jahr höhere Steuererträge. Auch die Umwandlung der GEVAG in eine öffentlich-rechtliche Anstalt spült der Stadt einen Mehrertrag von rund acht Millionen Franken in die Kasse.

Investitionen für mehr als 65 Millionen Franken

Die Stadt Chur will im Rahmen ihrer Investitionsstrategie bis 2023 rund 240 Millionen Franken investieren. Diese würden in den nächsten Jahren für zahlreiche Generationen- und Grossprojekte eingesetzt, heisst es seitens der Stadt.

In diese Projekte investiert die Stadt am stärksten:

  • 18 Millionen für das Sportanlagenprojekt «Eisball»
  • 4 Millionen für das Schulhaus Ringstrasse
  • 3 Millionen für das Schulhaus Haldenstein
  • 2,8 Millionen für den Ausbau und die Sanierung des Dachgeschosses im Rathaus
  • 2,4 Millionen für die Sanierung und den Umbau der Carmenahütte

(mas)

Mehr zum Thema: Politik, Chur, Haldenstein
Chur budgetiert ein Plus von zehn Millionen für 2021 | Südostschweiz