Challenge Tour: Freiburghaus mit 63er-Runde auf Rang 10
Der Wecker klingelte am Sonntag für Jeremy Freiburghaus sehr früh; der Bündner war bei der Virumäki Finnish Challenge für die zweite Abschlagzeit um 7.41 Uhr auf Abschlag 10 eingeteilt. Er eröffnete die Schlussrunde mit einem Par, liess auf den Bahnen 11 und 12 (für ihn die Löcher 2 und 3 am Sonntagmorgen) aber gleich zwei frühe Birdies (1 unter Par) folgen und setzte damit zur Aufholjagd an. Zwei weitere Birdies auf den Back Nine und ein gesamthaft äusserst solides Spiel brachten Freiburghaus in der Zwischenrangliste deutlich nach vorne. Die Front Nine (Löcher 1 bis 9) eröffnete der Bündner mit einem Birdie, spielte anschliessend vier weitere Pars und zündete auf Loch 6 ein Birdie-Feuerwerk zur Schlussoffensive mit vier Birdies auf den letzten vier Bahnen des Turniers. Am Ende unterschrieb der 25-Jährige eine 63er-Karte.
«Heute hat einfach alles gepasst – es war genial», erklärt Freiburghaus nach Turnierende strahlend. «Ich habe heute viele Putts gelocht, aber auch viele Bälle nahe an die Fahne geschlagen.» Das Erfolgsrezept habe auch darin bestanden, keine groben Fehler zu machen.
Am Samstag hatte Freiburghaus dagegen eine «bunte» Scorekarte ausgewiesen: zwei Eagles (2 unter Par) , ein Birdie und zwölf Pars standen drei Bogeys (1 über Par) gegenüber, was ein Total von 2 unter Par für die Runde bedeutete. «Ich konnte zweimal zum Eagle einchippen», freut sich der Bündner im Rückblick. Was ihm am Moving Day (dritter Turniertag) weniger Freude bereitet hatte, war sein Putter. «Der war am Samstag kalt.» Zudem habe sich der Platz aufgrund starker Winde in der dritten Runde komplett anders gespielt als an den Tagen zuvor, sagte Freiburghaus. Die beiden ersten Runden war der Bündner mit 70 und 71 Schlägen ebenfalls unter Par geblieben. Er hatte sich damit in der Zwischenrangliste genau oberhalb der Cutlinie klassiert und sich für die letzten beiden Turniertage qualifiziert.