Caviezel nach Podestfahrt: «Zeigt, dass die Form stimmt»
Am Ende fehlte wenig. Sehr wenig. Genau: ein Zehntel. So klein war der Rückstand von Alpin Snowboarder Dario Caviezel im Finallauf des Slalom-Weltcups im italienischen Carezza. «Ich fuhr eine sehr gerade Linie und nahm viel Risiko», so der Churer über seinen Finallauf. «Leider schlichen sich ein paar kleine Fehler ein.» Nach Rang 7 in der Qualifikation vom Morgen überzeugte Caviezel in den K.o.-Runden. Im Halbfinal nahm er dem Italiener Maurizio Bormolini beinahe neun Zehntel ab – eine halbe Ewigkeit. «Eine coole Leistung», sagt Caviezel, «erst recht, wenn man meine Gegner sieht.» Im Viertelfinal schaltete der Bündner etwa den fünffachen Weltmeister und Olympiasieger Benjamin Karl (Österreich) aus.
Für Caviezel ist es der siebte Podestplatz im Weltcup. Seine Premiere erlebte er vor fünf Jahren – ausgerechnet in Carezza. Zuoberst auf dem Treppchen stand Caviezel einmal: 2021 in Cortina d'Ampezzo.
Strenges Programm für den Churer
«Carezza hat gezeigt, dass die Form zu Beginn der Saison stimmt»«»«»