Bush verkündete vor 25 Jahren den Krieg gegen die Taliban
Am 7. Oktober vor 25 Jahren hat die «Operation Enduring Freedom» in Afghanistan als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2021 begonnen. US-Präsident George W. Bush verkündete im Weissen Haus den Beginn der Mission gegen die Taliban und den Terrorismus.
Die Operation war eine Reaktion auf die durch Mitglieder der Terrororganisation Al-Kaida ausgeführten Anschläge vom 11. September 2001. Der US-Einsatz sollte sich als ein langer und steiniger Weg erweisen. Der Einsatz gegen den internationalen Terrorismus dauerte knapp 20 Jahre, kostete tausende Menschenleben und Milliarden von Dollars und endete mit dem erneuten Machtantritt der Taliban.
Daran beteiligt waren die USA, zahlreiche Nato-Partner sowie eine globale «Koalition der Willigen» mit insgesamt über 50 Ländern militärisch, logistisch oder durch Stützpunkte. Die Operation wurde in vier Regionen durchgeführt: in Afghanistan, am Horn von Afrika, auf den Philippinen und in Afrika innerhalb und südlich der Sahara. Schwerpunkt des US-geführten Einsatzes mit internationaler Unterstützung war jedoch Afghanistan.
Eigentlich sollte die Operation den Namen «Infinite Justice» («Grenzenlose Gerechtigkeit») tragen. Doch islamische Gelehrte empörten sich – Gerechtigkeit siedelten sie bei Allah und nicht im US-Verteidigungsministerium an. Der Name wurde geändert.
«Wille der Welt»
Am 7. Oktober 2001 sagte Bush zum Beginn des Angriffs: «Hinter uns steht der gemeinsame Wille der Welt.» Er habe den islamisch-fundamentalistischen Taliban in Afghanistan eine Reihe klarer und genauer Forderungen gestellt, darunter, die Terroristenlager zu schliessen und die Führer des Al-Kaida-Netzwerks auszuliefern. Keine dieser Forderungen sei erfüllt worden.