Bundesrat informiert über die neusten Corona-Beschlüsse
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) neue 6114 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch 85 neue Todesfälle und 261 Spitaleintritte.
Diese Zahlen beschäftigen auch den Bundesrat weiterhin, der sich am Mittwochmorgen zur Sitzung getroffen hat. Ab 14.30 Uhr sprechen Viola Amherd, Ueli Mauerer und Guy Parmelin vor den Medien und informieren über die neusten Entscheide.
Hier im Livestream könnt ihr die Medienkonferenz mitverfolgen:
Bei den Härtefällen wurde der Bund von der zweiten Welle überrascht, sagte Bunderat Ueli Maurer am Mittwoch vor den Medien.
Die gesetzlichen Grundlagen für eine neue Verordnung sollen deshalb angepasst werden. Ursprünglich waren je 200 Millionen von Bund und Kantonen geplant. Jetzt schlägt der Bundesrat dem Parlament vor, diesen Betrag auf eine Milliarde Franken zu erhöhen, diese Verordnung soll schon am 1. Dezember in Kraft treten. Alles, was über die 400 Millionen geht, soll im Verhältnis 80 Prozent Bund, 20 Prozent Kantone aufgeteilt werden. Über die ganze Milliarde ergibt das eine Beteiligung von zwei Drittel Bund und ein Drittel Kantone.
Bundesrat stellt den Kantonen erneut Zivilschützer zur Verfügung
Auch in der zweiten Coronavirus-Welle kommt der Zivilschutz zum Einsatz. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, den Kantonen zur Bewältigung der Krise ein Kontingent von maximal 500'000 Diensttagen zur Verfügung zu stellen.
Immer mehr Institutionen im Gesundheitswesen hätten in den letzten Wochen in ihren Kantonen den Zivilschutz um Unterstützung ersucht. Angesichts der Ausbreitung der Pandemie drohten viele Einrichtungen, an ihre Kapazitätsgrenzen zu stossen.