Ignazio Cassis besuchte die Bündner Regierung
Das Gespräch mit Bundesrat Ignazio Cassis war bereits der sechste offizielle Austausch mit der Bündner Regierung seit seinem Amtsantritt im Jahr 2017. Damals hatte der Aussenminister den regelmässigen politischen Dialog mit Graubünden ins Leben gerufen, um die besonderen Anliegen und Herausforderungen des dreisprachigen Kantons zu besprechen und den Informationsaustausch zwischen Bundesrat und Regierung zu verstärken.
Mehrmonatiger Austausch
Im Mittelpunkt des gestrigen Treffens stand die Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung für das Projekt «Piccolo Erasmus». Das im Jahr 2021 lancierte Projekt ermöglicht den Mitarbeitenden der Bündner und der Tessiner Kantonsverwaltung sowie des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten einen mehrmonatigen Austausch.
«Mit diesem Projekt bekräftigen alle Beteiligten ihr Engagement für eine ausgewogene Vertretung der verschiedenen Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung und den bundesnahen Betrieben», teilte die Bündner Regierung am Montag mit Zudem sollen damit die Kenntnisse der jeweils anderen Landessprachen und das Verständnis für die jeweils andere Kulturregion gefördert werden. Im Fokus des Dialogs standen ausserdem weitere Themen von gemeinsamem Interesse, etwa die grenzüberschreitenden Beziehungen und die Förderung der Minderheitssprachen. Auch die nächste Ausgabe der «Emna Rumantscha», der internationalen Woche der rätoromanischen Sprache 2024, war Thema beim gestrigen Gespräch mit Bundesrat Ignazio Cassis. (red)