Bündner und Glarner Berggemeinden erhalten gut 240'000 Franken
Rund 1,9 Millionen Franken. So viel Geld erhalten 41 Projekte aus der ganzen Schweiz von der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. Davon entfallen rund 240'000 Franken auf sieben Projekte in den Kantonen Graubünden und Glarus. Dies geht zum einen Teil aus einer Medienmitteilung vom Donnerstag hervor.
Den grössten Betrag erhält mit 190'000 Franken die Fondazione Cavaione. Das Bergdorf Cavaione thront hoch oben im südlichen Grenzgebiet des Puschlavs. Die Häuser stehen auf terrassiertem Abhang des Giümelin. Und das bedeutet nicht nur herrliche Aussichten auf das Veltlin, sondern auch Arbeit. Die 190'000 Franken, welche die Stiftung erhält, sind für die Sanierung der Terrassenlandschaft geplant.
Geld für Museen, Wasserversorgung und Hütte
Ebenfalls für eine Sanierung erhält die Stiftung Cuort Ligia Grischa in Trun finanzielle Mittel. Für die innere Sanierung des Museums erhält sie rund 40'000 Franken.
Die letzte Sanierung im Kanton Graubünden, welche finanziell unterstützt wird, betrifft die Gemeinde Calanca. Für die Sanierung der Wasserversorgung in der Fraktion Braggio erhält die Gemeinde rund 28'200 Franken.
Projekte, die in den Alpen investieren wollen, werden unter anderem auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft, wie es in der Mitteilung heisst. Ein solches Projekt ist die Alp Muchetta in der Gemeinde Bergün Filisur. Dort wird der Neubau der alten Hirtenhütte mit einem Beitrag von 69'500 Franken unterstützt.
Das fünfte und letzte Projekt aus dem Kanton Graubünden betrifft die Fundaziun Stamparia Strada in Valsot. Die Museums-Stiftung erhält 2000 Franken von der Patenschaft für Berggemeinden.