Bündner Tourismusgemeinden sind für das neue Jagdgesetz
Am 27. September kommt die Revision des Jagdgesetzes an die Urne. Die Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten von Ferienorten im Berggebiet unterstützt dabei ein Ja, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Zu ihr gehören unter anderem auch Bündner Gemeinden wie Arosa, Bregaglia, Davos, Celerina, Disentis oder Laax.
Das revidierte Jagdgesetz schaffe klare Regeln für den Umgang mit Grossraubtieren und gebe den Kantonen mehr Entscheidungskompetenz. «Das ist richtig, denn die Kantone kennen die Verhältnisse vor Ort», so die Konferenz. Die Revision liege im Interesse des Tourismus. Sie helfe, Konflikte zwischen Grossraubtieren und Touristen zu vermeiden.
Zu Konflikten führe unter anderem die Präsenz der Wolfsrudel auf dem zu kleinen Gebiet der Schweiz, heisst es in der Mitteilung. Ebenso sei der Einsatz von Herdenschutzhunden nicht unproblematisch. Herdenschutzhunde würden naturgemäss sehr aggressiv auf Wanderer und Biker reagieren. Insbesondere Touristen mit Kleinkindern und eigenen Hunden seien dadurch stark in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt. (so)