Bündner Torhüterin verletzt sich vor entscheidendem Spiel
Die Bündner Torhüterin Seraina Friedli im Dienste des FC Aarau zog sich im Abschlusstraining vor dem wichtigen Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaften eine muskuläre Verletzung zu und ist vorzeitig aus dem Camp der Nationalfrauschaft abgereist, wie das Schweizer Nationalteam auf Twitter mitteilte. Das Schweizerinnen schliessen am Dienstagabend mit der Partie gegen Moldawien in Lausanne (18.30) die WM-Qualifikation ab.
Hoffen auf Italien
Ein Sieg gegen die noch sieglosen Osteuropäerinnen ist höchstwahrscheinlich, garantiert der Equipe von Nils Nielsen aber nicht die direkte Qualifikation für die Endrunde 2023 in Australien und Neuseeland. Dazu müsste Italien gleichzeitig gegen Rumänien verlieren. Bei einem Unentschieden müsste die Schweiz mit mindestens elf Toren Differenz gewinnen. Wahrscheinlicher ist, dass die SFV-Auswahl im Oktober in den Playoffs um ein WM-Ticket spielen wird. Im Kader steht mit Livia Peng eine weitere Bündner Torhüterin, ob sie aber zum Einsatz kommt, ist noch unklar. Peng wechselte im Sommer von Zürich nach Schweden zum BK Häcken. (sda/cis)