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Schweiz und Welt

Bündner Regierung zu Besuch bei Cassis

Südostschweiz
24.10.2022, 17:46 Uhr
gestern um 16:30 Uhr

Seit seiner Wahl in den Bundesrat führt Bundespräsident Ignazio Cassis einen regelmässigen politischen Dialog mit den Kantonsregierungen Graubündens und des Tessins sowie mit den Vertreterinnen und Vertretern der italienischen Schweiz in den eidgenössischen Räten, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Mitteilung schreibt.

Besuche in Graubünden und dem Tessin

Zwei Jahre nach dem letzten trilateralen Treffen in Bellinzona empfing der Vorsteher des EDA die beiden Kantonsregierungen in Bern. Das Treffen wurde genutzt, um Themen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren und eine Zwischenbilanz des Präsidialjahres von Ignazio Cassis zu ziehen, der die Vielfalt ins Zentrum gestellt hat und mehrmals nach Graubünden und ins Tessin gereist ist.

Die Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine, die Anfang Juli in Lugano stattfand, lenkte die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die italienische Schweiz. Weitere Höhepunkte waren die Botschafterkonferenz in Pontresina, die Bundesratssitzung extra muros im Val Müstair und die diesjährige Bundesratsreise ins Tessin.

Dialog zwischen den Sprachminderheiten wird wahrgenommen

Die Mehrsprachigkeit und die Förderung der Minderheiten wurden unter verschiedenen Aspekten thematisiert. Der Bundespräsident hob die Anstrengungen des EDA für eine ausgewogene Vertretung der verschiedenen Sprachgemeinschaften in der Bundesverwaltung und in den bundesnahen Betrieben hervor. Die Fähigkeit zum Dialog und zur friedlichen Koexistenz zwischen den verschiedenen Sprachgemeinschaften wird im Ausland als besonderes Merkmal der Schweiz wahrgenommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Entsprechend werde die Emna Rumantscha nach dem Erfolg der ersten beiden Ausgaben im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden erneut durchgeführt.

Des Weiteren wurden aktuelle Themen wie der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf die Schweiz diskutiert. (red)