Bündner Fachhochschulen prüfen Maskenpflicht
Im Kanton Luzern gilt nach den Sommerferien eine Maskenpflicht für Gymnasial- und Berufsfachschulen. Und in Freiburg schreibt die Universität als erste im Land in Hör- und Seminarsälen das Tragen einer Maske vor, sollten die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
Zwar sei an den Bündner Hochschulen in Sachen Maskenpflicht noch nichts entschieden worden, sagt Stefan Eisenring, Direktor der IBW Höheren Fachschule Südostschweiz. «Es gilt weiterhin unser Schutzkonzept, das wir Anfang Juni beschlossen haben.» Dieses Schutzkonzept sei mit anderen Fachhochschulen im Kanton abgestimmt worden.
Das Konzept besagt beispielsweise, dass in Klassen, in denen die nötigen Schutzabstände nicht gewährleistet werden können, mit Schutzmasken unterrichtet wird. Dies wurde in Graubünden schon vor den Sommerferien so gehandhabt. Eisenring schätzt, dass ungefähr ein Drittel aller Schüler an der IBW mit Masken im Unterricht erschienen sind. Dies, nachdem ein Grossteil des Unterrichts während des Lockdowns im Frühjahr als Fernunterricht abgehalten wurde.
Gemeinsames Vorgehen
Laut Eisenring wird die Lage für Graubünden Anfangs August neu beurteilt – und wiederum mit anderen Fachhochschulen im Kanton abgesprochen. Der IBW-Direktor geht zudem davon aus, dass dannzumal auch der Kanton am Tisch sitzen und ein Wort mitreden wird.