Weltcupstart Bob und Skeleton: Follador, Buff und Schmied sind dabei
In Yangqing in China wird auf der Olympiabahn 2022 am 17. November der Bobweltcup gestartet. Nun steht auch fest, wer die Schweizer Farben in Fernost vertreten wird. Teamleader Michael Vogt war ohnehin gesetzt. Um die beiden verbleibenden Plätze im Zweier- und Viererbob wurden in der vergangenen Woche im norwegischen Lillehammer interne Selektionswettkämpfe gefahren. Mit dabei war auch der Engadiner Pilot Cédric Follador. Er befand sich nach dem Wettbewerb mit dem kleinen Schlitten in der Defensive, weil seine Kontrahenten Simon Friedli und Timo Rohner schneller waren. Follador hielt dem Druck jedoch stand. Der Vierer-Spezialist aus Bever setzte sich in seiner Kernkompetenz vor Fiedli und Rohner durch. In der Kombinationswertung für die Weltcupselektion ergab dies für Follador hinter Friedli, aber vor Rohner Platz 2. Dies reicht für die Reise nach China.
Im Skeleton wurden ebenfalls in Lillehammer sowie in einer zweiten Phase im lettischen Sigulda um die internen Startplätze gefahren. Die Engadinerin Sara Schmied konnte ausbildungsbedingt jedoch nur den ersten Teil bestreiten. Trotzdem wurde sie vom Trainerteam neben Julia Simmchen für den Weltcupauftakt im Dezember in La Plagne (Frankreich) berücksichtigt. Bei den Männern wurde Vinzenz Buff, auch er stammt aus dem Engadin, neben Livio Summermatter nominiert. Olympiateilnehmer Basil Sieber, ein weiterer Engadiner, muss vorerst im Europacup antreten.