Betreuungszulagen für pflegende Angehörige
Pflegende und betreuende Angehörige sollen in Zukunft unterstützende Gelder erhalten. Dieses Vorhaben beschloss die Regierung, wie es in einer Mitteilung des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit heisst. Ab 2025 sollen dafür jährlich Gelder von etwa 2,4 Millionen Franken bereitstehen. Das Departement wurde nun beauftragt, eine entsprechende Gesetzesänderung auszuarbeiten.
«Pflegende Angehörige spielen in unserem Gesundheitssystem eine wichtige Rolle», so Regierungsrat Peter Peyer. Sie würden wesentlich dazu beitragen, dass die Gesundheitskosten nicht noch stärker steigen. Auch könne die pflegende Aufgabe für die Angehörigen sehr belastend und anspruchsvoll sein. Die Betreuungszulagen sollen zudem dabei helfen, dass ältere Menschen mit Betreuungsbedarf länger in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus leben können. Die Regierung gehe davon aus, dass in Graubünden rund 300 bezugsberechtigte Personen leben. (red)