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Schweiz und Welt

Beste Bäckerei Graubündens in Davos

Davoser Zeitung
23.12.2021, 18:00 Uhr
vor 54 Minuten

Verschiedene Faktoren führen dazu, dass die Bäckerei-Konditorei Weber AG sich als bester Betrieb im Kanton behaupten kann. Zum einen nahm sich Rolf Weber seit dem Anfang der Corona-­Pandemie dem Thema Sauerteig an. ­Natürliche Sauerteig-Gebäcke (ohne Beigabe von Hefe) herzustellen, war schon immer das Ziel des fachlich top ausge­bildeten Produktionsleiters. Dazu benötigt man jedoch ein vertieftes Wissen über die einzusetzenden Rohstoffe sowie die ganzen Gär- und Fermentations­prozesse. Deshalb gilt das Backen mit Sauerteig zurecht als absolute Königs­disziplin des Bäckerhandwerks.

Der hauseigene Sauerteig «Ursin» ist ein waschechter Davoser, der lediglich aus Himbeeren, Heidelbeeren und einem Fichtenzweig besteht. Er wurde am 21. Januar in Webers Brotgenuss-Werkstatt geboren.

Folgende «Ursin»-Produkte (100 Prozent natürlich, ohne Hefe) sind erhältlich: ­Panettone traditionell, Panettone mit Schoggi, Pharao, Urdinkel Vollkorn (Getreide vom Biohof Las Sorts aus Filisur), Urdinkel Tomaten Oliven Ciabatta, saisonal. Reine Sauerteig-Gebäcke sind viel gesünder und bekömmlicher als andere. Denn der menschliche Körper kann durch den tieferen pH-Wert im Gebäck die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine besser absorbieren.

Zum anderen konnte die Konditorei-Confiserie erneut einen grossen Schritt in Richtung Einzigartigkeit und erstklassige ­Qualität machen. Dort steht seit ein­einhalb Jahren die einzige Wasserstrahl-Schneidemaschine des Kantons. Sie erlaubt es, Schokoladen-Dekorelemente sowie Torten mit höchster Präzision zu schneiden. Alle Dekoartikel, welche verwendet werden, können nun ebenfalls selbst entworfen und hergestellt werden. So kann das Team den herausforderndsten Ansprüchen der Kunden im Thema Wunsch- und Phantasie-Torten gerecht werden.

Nachhaltigkeitbei Rohstoffen und Weiterverwertung

Auch die Nachhaltigkeit wird im Hause Weber grossgeschrieben. So werden beispielsweise die Rohstoffe – wenn immer möglich – von regionalen Produzenten bezogen: Eier von den einheimischen Bauernhöfen Ambühl und Hoffmann, ­Urdinkel-Getreide von der Familie Heinrich vom Biohof Las Sorts aus Filisur, die Davoser Butter und weitere Milchprodukte von der Molkerei Davos. Trotz sorgfältiger Planung bleiben täglich Torten sowie Brote übrig. Ein kleiner Teil wird intern als Paniermehl wiederverwertet. Der grösste Teil wird der Organisation «Save our Food» Davos gespendet, damit der Brotgenuss weitergelebt werden kann.

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